Ostinato

August 15th, 2011 — 6:56am

Das Prinzip eines Ostinatos besteht in der fortlaufenden Wiederholung einer musikalischen Figur. Diese wurde insbesondere im 17./18. Jahrhundert vorwiegend vom Bass ausgeführt. Im Rock spricht man vom Riff, die elektronische Umsetzung eines Ostinatos ist ein Loop.

„Ostinato für 8 iPods“ versteht sich als Versuchsaufbau: Wie klingt ein pseudo-klassisches Stück auf einem Smartphone? Das Resultat ist dieses „Ostinato“, das mit der begrenzten Spielfläche eines iPods auskommt und mit relativ geringem Probenaufwand in einer Gruppe musizierbar ist, ohne jedoch banal zu klingen.

Mit dem Stück möchte ich kein klassisches Ensemble imitieren, sondern dazu anregen, mit Musik-Applikationen kreativ umzugehen und musikalische Erfahrungen im gemeinsamen Spiel zu sammeln. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die kein Instrument gelernt haben oder nur noch selten das Instrument zur Hand nehmen.
Spielt es selbst!

Das Stück steht jedem Interessierten frei zur Verfügung. Ein Video-Tutorial sowie Zusatzmaterial findet ihr unter

http://digiensemble.de/ostinato

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Matthias Krebs

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DigiEnsemble Berlin “Ostinato for 8 iPods”

August 14th, 2011 — 11:40am
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Das Prinzip eines Ostinatos besteht in der sich fortlaufend wiederholenden musikalischen Figur. „Ostinato für 8 iPods“ ist ein Stück, das sich am traditionellen Vorbild orientiert.
Dieses Video ist unter Creativ Commons Lizenz und kann für eigene Kreationen verwendet werden.
Matthias Krebs

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Estelle Belz

August 14th, 2011 — 11:14am
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Muster

April 27th, 2011 — 7:10am

Die Wiederholung bringt Muster hervor.

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LoopArtPool füllt sich

März 28th, 2011 — 10:28am

LoopArtPool ist offen für Beiträge, die ein Loop sind, den Loop erforschen oder einfach mit dem Loop spielen. Es werden Videoloops, Soundloops, Texte, Gedichte, Interviews, Ideen… über das Loopen in diesem nichtkommerziellen Blog gesammelt und zugänglich gemacht.

Vorschläge per E-mail an ckmochsmeier@web.de.

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Petra Lottje “Greenscreen”

März 25th, 2011 — 1:44pm
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Thomas Bartels “Purzel im Rahmen”

März 25th, 2011 — 1:19pm
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Thomas Bartels “Pummelbutz”

März 25th, 2011 — 1:13pm
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Thomas Bartels “Denker”

März 25th, 2011 — 1:04pm
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Wiederholung

Februar 5th, 2011 — 3:07pm

Was genau passiert, wenn ein Sinneseindruck, wie bei einem Videoloop, immer wieder von Neuem entsteht? Neurowissenschaftliche Studien sagen, dass die Sinnesreize auf die Spuren im Gehirn treffen, die durch die vorhergehenden Sinnserfahrungen bereits gebildet wurden. Durch die Wiederholung werden die Sinnesreize reaktiviert und zugleich aktualisiert. Durch die Wiederholung wird die Erinnerung in einen neuen Kontext gesetzt, was im Gehirn strukturelle Veränderungen bewirkt. Es wird vermutet, dass diese neuronalen Verarbeitungsprozesse die Grundlage im Gehirn für die Verknüpfung von Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft sind. D.h., der Rezipient verbindet seine aktuelle Erfahrung mit den vorhergehenden und wird beim wiederholten Wahrnehmen des Videoloops zum aktiven Gestalter seiner Erfahrung.

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